Die letzten tage waren so anstrengend, bin ich froh, dass das vorbei ist! Meine Magisterarbeit ist fertiggeschrieben, die Tafeln und Kartierungen sind gemacht und alles ist zu meiner Ma und zu Dana gemailt, die das Ganze für mich Korrekturlesen.
Und ich bin gestern gleich im Anschluss nahtlos dazu übergegangen, meinen Koffer für die Goddess Conference zu packen! Ich hab das überhaupt nicht realisiert, dass ich die Arbeit fertiggeschrieben hab, ich war da so eingestrickt... und jetzt ist es vorbei!!!
Gleich werd ich den Rucksack allerdings wieder aufmachen und nochmal umpacken, denn endgültig fertig bin ich immer noch nicht. Es ist unheimlich schwierig für die Conference zu packen, man braucht so viel Zeug!
Dieses Jahr feiern wir die Göttin des Sonnenfeuers, und ich bin die Hearth Priestess im Südosten. Das bedeutet, ich bin Priesterin der Gruppe von Leuten, die sich entscheiden, die Energie und die Flamme der Liebe zu halten. Und heute morgen um Viertel nach Sieben (!!!) kriege ich 'ne SMS von Alexandra, meiner ceremonial Priestess, dass ich bitte für die Vorbereitungszeremonien am Mittwoch 4 Kelche und 4 Federn mitbringen soll. Wo soll ich denn jetzt bitte 4 Kelche herkriegen? Ich hab einen, und der ist mir schonmal zerbrochen auf der Reise nach Glastonbury, den nehm ich bestimmt nicht nochmal mit. Abgesehen davon hab ich sowieso keinen Platz mehr in meinem Rucksack, haha. Aber das sind diese last minutes Ansagen, die bin ich gewohnt von der Conference, da werde wir dann sehen, wie wir das machen. Ich packe einfach alles ein, woran ich mich erinnern kann, dass ich es brauche und dann sehen wir mal, wie wir den Rest hinkriegen. Zum Glück bin ich ziemlich gut darin, zu improvisieren und mit dem, was ich gerade habe, gute Zeremonien zu machen. In meinem zweiten Ausbildungsjahr haben Peter, der mit mir das Training gemacht hat, und ich uns mal überlegt, ob wir genau das zu unserer Marketing Strategie machen sollen, wir hatten sogar schon eine Namensidee: Instant Ceremonies, hahaha.
Also, ich bin voller Vorfreude und ganz aufgeregt. Morgen haben wir Priestess Meeting zur Vorbereitung und am Abend geh ich zu 'ner Moonlodge. Am Montag hab ich
frei, Dienstag geb ich einen Workshop und Mittwoch geht die COnference los.
Infos gibt's unter www.goddessconference.com
Saturday, July 25, 2009
Monday, July 20, 2009
Die Lammaszeremonie
Gestern abend haben wir also die Göttin zur Lammaszeit in ihrer Gestalt als Mutter gefeiert. Wir waren sechs Frauen und zwei Mädchen in Goldgelb gekleidet, die sich an der Sieg getroffen haben. Das Wetter war herrlich, der Himmel mal bewölkt, dann wieder klar, ein frischer Wind, aber kein Regen.
Ich habe Caiva, Rosmerta und die Matronen eingeladen mit ihren Körben voller reifem Obst und Getreide und Brot. Wir feiern zu Lammas die Fülle, den Überfluss, den Reichtum der Göttin und all ihrer Gaben an uns und den Beginn der Erntezeit. Es war sehr ergreifend, miteinander zu teilen, wofür wir alle dankbar sind. Zu sehen, wie eine Frau vor Dankbarkeit und Glück weinte. Und für mich besonders schön, zu spüren, dass ich, obwohl ich im Augenblick kein Geld habe, um mir was zu essen zu kaufen (ich esse alle meine Vorräte auf und bei meinem Freund), trotzdem unglaublich reich bin. Weil mein Freund zu mir hält. Weil er mich total unterstützt und einfach immer da ist. Das ist das große Geschenk der Göttin für mich dieses Jahr, dass ich gelernt hab, dass ich keine Insel bin und meine Situation nicht immer nur allein zu regeln brauch.
Dann haben wir die Mütter unter uns gewürdigt und gesegnet, während ihre Töchter (sechs und vier) zwischen den hochgewachsenen Pflanzen in der Siegaue herumkrabbelten, Nacktschnecken und Käfer beobachteten und immer wieder mit Blumensträußen angelaufen kamen. Beim Spiraltanz haben sie mitgetanzt und danach haben wir ein wunderbares Lied meiner Freundin Sheilagh gesungen und sind dabei wild im Kreis herumgewirbelt und gesprungen. Wir haben einfach die Lammasenergie so stark gespürt, die Liebe und Fürsorge von Caiva für uns und uns so reich und glücklich gefühlt.
Blessed be the Corn in the Golden Light of Lammas
Blessed be the Goddess at the centre of the maze
Blessed be the food that will feed us through the winter
As we merry meet and merry part and merry meet again
(Sheilagh Rose Bright)
Und die Sonne ging unter und malte die Wolken rosa an, die Grillen zirpten und wir teilten Essen miteinander und feierten die Gaben Rosmertas und beendeten dann die Zeremonie.
Es war ein wunderschönes Fest, es hat mir großen Spaß gemacht mit den Frauen, die da waren. Es ist nur schade, dass wir keine Fotos gemacht haben :-) Vielleicht beim nächsten Mal.
Ich wünsche Euch den Segen der Muttergöttin und eine reiche, goldene Lammaszeit!
Ich habe Caiva, Rosmerta und die Matronen eingeladen mit ihren Körben voller reifem Obst und Getreide und Brot. Wir feiern zu Lammas die Fülle, den Überfluss, den Reichtum der Göttin und all ihrer Gaben an uns und den Beginn der Erntezeit. Es war sehr ergreifend, miteinander zu teilen, wofür wir alle dankbar sind. Zu sehen, wie eine Frau vor Dankbarkeit und Glück weinte. Und für mich besonders schön, zu spüren, dass ich, obwohl ich im Augenblick kein Geld habe, um mir was zu essen zu kaufen (ich esse alle meine Vorräte auf und bei meinem Freund), trotzdem unglaublich reich bin. Weil mein Freund zu mir hält. Weil er mich total unterstützt und einfach immer da ist. Das ist das große Geschenk der Göttin für mich dieses Jahr, dass ich gelernt hab, dass ich keine Insel bin und meine Situation nicht immer nur allein zu regeln brauch.
Dann haben wir die Mütter unter uns gewürdigt und gesegnet, während ihre Töchter (sechs und vier) zwischen den hochgewachsenen Pflanzen in der Siegaue herumkrabbelten, Nacktschnecken und Käfer beobachteten und immer wieder mit Blumensträußen angelaufen kamen. Beim Spiraltanz haben sie mitgetanzt und danach haben wir ein wunderbares Lied meiner Freundin Sheilagh gesungen und sind dabei wild im Kreis herumgewirbelt und gesprungen. Wir haben einfach die Lammasenergie so stark gespürt, die Liebe und Fürsorge von Caiva für uns und uns so reich und glücklich gefühlt.
Blessed be the Corn in the Golden Light of Lammas
Blessed be the Goddess at the centre of the maze
Blessed be the food that will feed us through the winter
As we merry meet and merry part and merry meet again
(Sheilagh Rose Bright)
Und die Sonne ging unter und malte die Wolken rosa an, die Grillen zirpten und wir teilten Essen miteinander und feierten die Gaben Rosmertas und beendeten dann die Zeremonie.
Es war ein wunderschönes Fest, es hat mir großen Spaß gemacht mit den Frauen, die da waren. Es ist nur schade, dass wir keine Fotos gemacht haben :-) Vielleicht beim nächsten Mal.
Ich wünsche Euch den Segen der Muttergöttin und eine reiche, goldene Lammaszeit!
Sunday, July 5, 2009
Die Rote Göttin
Heute war ich auf einem Workshop von Ziriah Voigt zu Kreistänzen zur Roten Zeit. Es war toll, all diese Frauen, ich hab sie nicht gezählt, so um die 20 waren wir, in Rot gekleidet im Kreis tanzen zu sehen. Es bringt Göttinenergie und Frauenkraft in die Welt. Frauen erfahren sich selbst neu während sie solche Tänze tanzen, und dieses stärkere Selbstbild tragen sie mit in die Welt.
Mein Lieblingstanz war die Rote Frau, ich hoffe, ich kann den mal verwenden bei einer meiner Zeremonien. Er drückt Stärke und Stolz aus, die Kraft, sie in allen Frauen steckt und die viel zu oft leider noch versteckt wird, und die man uns Frauen auszutreiben versucht hat.
Die Fotos sind vom Beltanelabyrinth, das ich zu Beltane in Bonn veranstaltet hab, zu Ehren der Roten Göttin Loreley und Rhiannon, Göttin der Sexualität, der Souverenität, der Lebensfreude und der Liebe. Es war ein tolles Fest, mit Liedern, Trommeln, der Reise zur Göttin im Zentrum des Labyrinths, Kreistanz und dann sind mein Liebster und ich übers Beltanefeuer gesprungen. Ah, ich liebe die Beltaneenergie, das Erblühen und Glühen.
Friday, July 3, 2009
Lammaszeremonie
Obwohl Lammas eigentlich erst Anfang August gefeiert wird, werde ich die Zeremonie für die Muttergöttin vorziehen, weil ich bis zum 4. 8. in Avalon bin.
Sie wird an der Sieg stattfinden, wo wir in der Vergangenheit schon oft Zeremonien gefeiert haben, und es wird um die Muttergöttin Matrona gehen, die Muttergöttin Ker und um Rosmerta, die Göttin der Fülle. Beginn ist um 19:30h, alle sind herzlichst eingeladen, gegen einen kleinen Energieausgleich von 10/8€. Im Moment bin ich wie verrückt am Ideensammeln und Planen, und in Kürze kommt auch der Flyer.
Ich freu mich aufs Fest und hoffe, dass ganz viele Menschen kommen, denn ich hab gerade von meiner Freundin Lida Fotos von der holländischen Goddess Conference bekommen, und bin jetzt so richtig in Stimmung, die Göttin zu feiern. Das wird so gut!
Sie wird an der Sieg stattfinden, wo wir in der Vergangenheit schon oft Zeremonien gefeiert haben, und es wird um die Muttergöttin Matrona gehen, die Muttergöttin Ker und um Rosmerta, die Göttin der Fülle. Beginn ist um 19:30h, alle sind herzlichst eingeladen, gegen einen kleinen Energieausgleich von 10/8€. Im Moment bin ich wie verrückt am Ideensammeln und Planen, und in Kürze kommt auch der Flyer.
Ich freu mich aufs Fest und hoffe, dass ganz viele Menschen kommen, denn ich hab gerade von meiner Freundin Lida Fotos von der holländischen Goddess Conference bekommen, und bin jetzt so richtig in Stimmung, die Göttin zu feiern. Das wird so gut!
Sunday, June 28, 2009
Glastonbury / Deutschland
Viele von den Leuten, mit denen ich zusammen die Ausbildung gemacht habe, leben inzwischen in Glastonbury und sind sehr involviert, in alles, was dort stattfindet. Und die, die nicht da leben, nehmen beinahe alle an irgendwelchen anderen Kursen dort teil, und sind auf diese Weise sehr eingebunden. Ich habe zwei Kurse im Kopf, die ich dort gern noch machen möchte, aber im Moment habe ich mich entschieden, mich zuerst auf mein Studium zu konzentrieren, damit ich damit fertigwerde und danach erst, wieder einen Kurs in Avalon zu belegen. Die Hin- und Herreiserei ist wahnsinnig teuer und im Moment habe ich überhaupt kein Geld. Das ist manchmal ziemlich schwierig für mich, weil mir die Gemeinschaft fehtl, und ich mich in Deutschland isoliert und manchmal geradezu ausgeschlossen fühle. Aber ich sehe nicht ein, dass ich mein Leben in Deutschland aufgeben muss, um in Glastonbury mehr integriert zu sein. Ich liebe mein Leben in Deutschland, mein Freund wohnt hier und meine Familie lebt hier, und ich habe keinen Grund, nach Glastonbury zu ziehen, außer, dass es in Deutschland keine vergleichbare Göttin-Community gibt.
Also, Ihr Göttinverehrerinnen und Göttinverehrer, Priesterinnen und Priester, meldet Euch, lasst uns uns zusammentun und die Göttinwelt leben!
Also, Ihr Göttinverehrerinnen und Göttinverehrer, Priesterinnen und Priester, meldet Euch, lasst uns uns zusammentun und die Göttinwelt leben!
Tuesday, June 23, 2009
Coventina
Zur Sommersonnenwende feiern wir in Avalon die Göttin des Wassers. Vor einem Monat waren mein Freund und ich in Nordengland am Hadrianswall. Es war eine wunderschöne Reise zur Göttin, das Land so weit und ewig. Unter Rhiannons Weißdornhecken und an ihren Pferden vorbei kamen wir schließlich zu Coventinas Quelle. Sie wurde von den Römern und den Picten als Heilgöttin verehrt. Man hat über 16000 Münzen und 22 Weihesteine in ihrer Quelle gefunden, die sich heute im Chesters Fort Museum befinden. So viele Funde hat man in keinem anderen Heiligtum in Groß-Britannien gemacht. Auf den Weihesteinen wird sie entweder allein oder als dreifache Göttin mit dem Blatt einer Wasserlilie und einem Krug, aus dem Wasser fließt, abgebildet.
Heute ist von dem Schrein kaum noch etwas zu sehen, nur ein ganz kleiner zugewachsener Mauerrest. Aber die Quelle sprudelt immer noch.
Auf dem Weg zurück zum Wall kam mir ein kleines Lied.
Coventina Well
There are some peaceful cows standing on the hills
The rolling hills with grass so green
The wind is mild
The cars drive by
And the sun comes out on a cloudy sky
Goddess still walks this land
There’s an endless wall that cuts across the land
A frontier, an empire’s pride
The empire’s gone
As the tribes’ joys and fears
Just the wall’s still there after thousands of years
And Goddess still walks the land
There’s a little well
That flows into the fields
A Goddess, her water shrine
Like the Romans and Picts left their offerings
I say my prayer at the Sacred Spring
Goddess still walks this land
Das kann man auf die Melodie von What have they done to the Rain singen.
Mittsommersegen!
Sunday, June 21, 2009
Die Geburt
In der letzten Nacht, der kürzesten Nacht des Jahres, bekam ich den Eindruck, dass es Zeit ist, meinen Blog zu beginnen. Seit Juli 2007 bin ich initiierte Priestess of Avalon und von meinem Leben als PoA in Deutschland will ich im Blog erzählen, von meinen Erfahrungen, von meinen Studien, meinen Begegnungen mit wunderbaren, weisen Göttinmenschen und von den besonderen Momenten der Einheit mit der Göttin, die sich jeden Augenblick ereignen können und die das ganze Leben wie eine wunderschöne Kette durchziehen. Es gibt keine Trennung zwischen uns Menschen, der Welt, in der wir leben und der Göttin. Die Welt ist eine Göttinwelt und ich hoffe, dass dieser Blog ein bisschen dazu beiträgt, dass diese Göttinwelt für alle ein wenig offenbarer wird.
Zur Sommersonnenwende freue ich mich also über die Geburt meines Göttinblogs! Blessed Be!
Zur Sommersonnenwende freue ich mich also über die Geburt meines Göttinblogs! Blessed Be!
Subscribe to:
Posts (Atom)